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Projektreader - aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Ökonomie und Zertifizierung / Kontrolle
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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Ökonomie - Betriebswirtschaft / Beratung
Projekt:
Möglichkeiten zur Qualitätssicherung ökologisch erzeugter Gartenbauprodukte durch Koordinierung der Wertschöpfungsketten
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 02OE482 | 01-10-2002 bis 31-12-2003 |
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Ausführende Stelle:
Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V., Abteilung Technik im Gartenbau, Max-Eyth-Allee 100, 14469 Potsdam Ansprechpartner: Dr. Martin Geyer Telefon: 0331/5699-610 Email: geyer@atb-potsdam.de
Kooperationspartner:
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Gartenbauwissenschaften
Kurzportrait:
Bei Ökoobst und -gemüse verderben mehr als 1/3 der Erntemengen in der Nacherntephase. Dies ist zu einem beträchtlichen Teil auf Organisationsprobleme in der Nacherntekette zurückzuführen. Projektziel ist es, hier vorhandene Wissensdefizite zu mindern und Aussagen über eine qualitätserhaltende Koordinierung ökologischer Wertschöpfungsketten zu ermöglichen. Aus dem Modell einer idealtypischen Lieferkette werden zuerst potentielle Schwachstellen identifiziert. Mittels problemzentrierter Interviews werden typische Ketten aus dem In- und Ausland hinsichtlich Ihrer Aktivitäten zur Qualitätssicherung analysiert und verglichen. Daraus sollen Aussagen über eine qualitätserhaltende Organisation abgeleitet werden und günstige Bedingungen sowie Ansätze für Verbesserungen beschrieben werden. Die Ergebnisse sind für eine Nutzung in Beratung und Weiterbildung bestimmt.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Die Untersuchungen konzentrieren sich auf den besonderen Aspekt der Qualitätserhaltung ökologischer Produkte in der Nacherntephase entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die hier geschätzten Verluste von über 1/3 der Erntemengen können zu einem beträchtlichen Teil auf unorganisiertes, unkoordiniertes und dadurch wenig produktangepasstes Handeln der beteiligten Akteure zurückgeführt werden. Mittels qualitativer Interviews wurden Akteure typischer Lieferketten in Deutschland und ergänzend dazu auch in der Schweiz und den Niederlanden zu ihren Aktivitäten zum Qualitätserhalt befragt. Als besondere Schwachstellen konnten die verschiedenen Qualitätsbilder der Akteure, mangelhafte technische Ressourcen, wenig aufeinander abgestimmte Arbeitsabläufe sowie ungenügende Nachfrage durch den Verbraucher identifiziert werden. Lösungsansätze ergeben sich aus einer verstärkten Kommunikation und Absprache aller Marktbeteiligten und einer gemeinsamen Orientierung der Arbeitsabläufe an den Bedürfnissen eines lebendigen und stoffwechselnden Produktes inklusive der Sicherung einer geschlossenen Kühlkette. Als notwendig erachtet werden verstärkt Anstrengungen zur Förderung der Nachfrage. Schweizerische Erfolgsfaktoren sind die eindeutige Positionierung und das Engagement des LEH sowie Strukturen, die ein weitgehend ausgeglichenes Kräfteverhältnis der Kettenakteure und damit einen konstruktiven Dialog ermöglichen. Als besonderer Vorteil der niederländischen Strukturen wird die traditionell professionelle Produktion sowie auch hier das allseitige Bemühen um Dialog und Austausch angesehen.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.



