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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Tier - Tierernährung

Projekt:

Analyse und Bewertung zu Stand und Entwicklungsmöglichkeiten von Futterbau und Tierernährung im ökologischen Landbau - Themenbezogenes Netzwerk Tierernährung im Ökologischen Landbau

FKZ:

Laufzeit:

 
03OE475/F 01-01-2006 bis 30-04-2008 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Georg-August-Universität Göttingen
Forschungs- und Studienzentrum für Landwirtschaft und Umwelt
Grisebachstr. 6
37077 Göttingen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Hansjörg Abel
Telefon: 0551/393359
Email: habel@gwdg.de

Kurzportrait:

Das Ziel des Vorhabens ist es, ein Netzwerk mit Akteuren aus der landwirtschaftlichen Praxis, der Beratung und der Forschung aufzubauen, um den gegenwärtigen Stand der Futterwirtschaft und Tierernährung im Ökologischen Landbau in einem geleiteten Diskussionsprozess aus der Sicht der Praxis und der Wissenschaft zu dokumentieren und Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Aufbauend auf den Ergebnissen des Startworkshops (03OE475), der im Frühjahr 2005 stattgefunden hat, werden die Analysen und Bewertungen vertieft und weitere Akteure eingebunden. Parallel zu einer Literaturrecherche und Schwachstellenanalyse werden 3 Arbeitsgruppen unterteilt nach Nutztierarten (Rind, Schwein, Geflügel) gebildet, die für die jeweilige Nutztierart den Handlungsbedarf aufzeigen und Lösungsansätze für die bedarfsgerechte Versorgung von Nutztieren im Ökolandbau erarbeiten werden. Projektbegleitend wird eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Im Rahmen eines tierartübergreifenden Workshops werden die Ergebnisse mit Experten aus Wissenschaft, Beratung und Praxis diskutiert, bewertet und ggf. ergänzt und der Handlungs- und Forschungsbedarf abgeleitet. Die Ergebnisse werden der landwirtschaftlichen Praxis in Form einer Broschüre bereitgestellt. Insgesamt sollen die Grundlagen für die dauerhafte Etablierung eines themenbezogenen Netzwerkes „Tierernährung im Ökologischen Landbau“ geschaffen werden.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Das Ziel des Vorhabens war es, ein Netzwerk zum Thema „Futterbau und Tierernährung im Ökologischen Landbau“ zu etablieren. Es soll dazu dienen, Fachleute aus der landwirtschaftlichen Praxis, der Beratung und der Forschung zu verbinden, um einen Wissensaustausch zu ermöglichen und durch inter- und transdisziplinäre Diskussionen Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Zur detaillierten Analyse und Bewertung der Problematik wurden Arbeitsgruppen gebildet, die für die Bereiche Rinder-, Schweine- und Geflügelfütterung jeweils den Handlungsbedarf aufzeigen und Lösungsansätze für die bedarfsgerechte Versorgung dieser Nutztiere insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der 100 % Biofütterung erarbeiten sollten. Ergänzend dazu wurde eine umfangreiche Literaturrecherche und Schwachstellenanalyse durchgeführt. Die Steuerungsgruppe als zentrales Organ legte die Arbeitsweise des Netzwerks fest und gab die Inhalte vor, die als Grundlage für Diskussionen und wissenschaftliche Auseinandersetzungen dienen sollten. Sie wirkte beratend bei der Ausarbeitung der Schwachstellenanalyse mit und formulierte die Ziele des im Rahmen des Projektes durchgeführten Workshops. Die Koordination des gesamten Vorhabens oblag dem Zentrum Landwirtschaft und Umwelt der Universität Göttingen. Auf einem Workshop im März 2007 wurden die Ergebnisse der Netzwerkarbeit vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft, Beratung und Praxis diskutiert und bewertet. Empfehlungen für Futterbau und Tierernährung im ökologischen Landbau wurden differenziert nach Umsetzungs- und Forschungsbedarf formuliert. Zusätzlich wurden die Ergebnisse in der Zeitschrift „Ökologie und Landbau“ in Form eines Sonderheftes publiziert und so einer breiten landwirtschaftlichen Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Arbeit im Netzwerk hat sich als effiziente Methode erwiesen, vorhandenes Wissen zwischen und innerhalb der einzelnen Disziplinen und Institutionen zu transferieren und zu bündeln. Sie sollte im Interesse aller Beteiligten weitergeführt werden, um den wissenschaftlichen Austausch weiter zu entwickeln und für Kooperationen in der Forschung, aber auch zwischen Praxis und Forschung zu nutzen.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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