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Forschung und Entwicklung

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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Tier - Tierernährung

Projekt:

Entwicklung von Futterrationen für 100%tige Biofütterung von Freilandlegehennen unter besonderer Berücksichtigung von Raps- und Leinkuchen, optimierter Grundfuttereinsatz (Silage) und anderen Eiweißpflanzen

FKZ:

Laufzeit:

 
03OE434 01-05-2004 bis 28-02-2006 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Versuchs- und Beratungsring Ökologischer Landbau Schleswig-Holstein e. V., Am Kamp 9, 24783 Osterrönfeld Ansprechpartner: Dipl.-Ing.agr. Romana Holle Telefon: 04322/699833 Email: romanaholle@foni.net

Kurzportrait:

Laut EWG-Verordnung 2092/91 ist geplant, den weiteren Einsatz von konventionellen Futtermittelausgangserzeugnissen in der ökologischen Legehennenfütterung zu untersagen. Ziel des Vorhabens ist es, praxistaugliche Futterrationen für Legehennen in ökologischer Haltung zu entwickeln. Dabei wird eine 100%ige Biofütterung mit betriebseigenen Futtermitteln erarbeitet und deren Verträglichkeit bei verschiedenen Legehennenherkünften getestet. Da der Gehalt der Aminosäure Methionin in der ökologischen Legehennenfütterung zumeist ein limitierender Faktor ist, werden verschiedene heimische anbauwürdige Eiweißträger (u.a. Raps, Sommerwicke, blaue Lupine, Leinen, Kürbiskerne) in die Futterrationen integriert. Zudem wird eine Raufuttergabe in Form von Silage gesondert berücksichtigt. Sechs verschiedene Futterrationsvarianten werden an Legehennen in einem on-farm-Versuch und parallel in einem Exaktfütterungsversuch auf ihre Verträglichkeit für die Hennen überprüft. Neben dem Gesundheitsstatus der Tiere werden Futterverbrauch, Legeleistung, Eiqualität und Eigrößenverteilung ermittelt. Besonders Rapskuchen weist ein günstiges Aminosäurenmuster auf, kann bei Braunlegern aber einen Fischgeschmack der Eier verursachen, so dass diese Eier nicht mehr verkaufsfähig sind. Die thermische Behandlung des Rapskuchens soll diese Auswirkung verhindern. Im Exaktversuch wird eine Futtervariante mit nicht thermisch aufgeschlossenem Rapskuchen an eine neu gezüchtete weiße Braunlegerhybride verfüttert, um zu überprüfen, ob eine Qualitätsveränderung (Fischgeschmack) auftritt. Der Exaktversuch wird von der FAL durchgeführt.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Futterrationen aus 100%tig biologisch und regional erzeugten Komponenten sollten entwickelt werden. Thermisch aufbereiteter Rapskuchen wurde bis 18% in verschiedenen Rationen an drei unterschiedlichen Legehennenherkünften (LSL; Tetra, Lohmann Silver) verfüttert. Die Grobleguminosen Ackerbohne, Blaue Süßlupine und Sommerwicke wurden als weitere Eiweißergänzer eingesetzt. Hohe Vicin- und Convicinwerte, besonders der Sommerwicke, führten zu Futterverweigerungen einzelner Rationen. Es konnte keine Ration als praxistauglich eingestuft werden. In Eiqualität Bezug auf die erzeugten Rationen mit Rapskuchen ein für die menschliche Ernährung positves Fettsäuremuster.Die Untersuchungen mit der Meeresalge Spirulina platensis wurden noch nicht abgeschlossen. Die gesundheitliche Tierbeurteilung ergab unabhängig von dem gegebenen Futter signifikante Unterschiede zwischen den Herkünften.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

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