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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Tier - Tierernährung

Projekt:

Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für Öko-Futtermittel

FKZ:

Laufzeit:

 
02OE408 01-06-2002 bis 30-06-2004 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland e.V. (FIBL), Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt am Main Ansprechpartner: Dr. Klaus-Peter Wilbois Telefon: 069/71376976 Email: Klaus.Wilbois@fibl.de

Kurzportrait:

Das Projekt beinhaltet insgesamt vier verschiedene Module zur Realisierung eines Qualitätssicherungssystems für Öko-Futtermittel, die aufeinander aufbauen. Modul 1 befasst sich mit der Abbildung von Warenströmen in der Futtermittelherstellung. In Modul 2 erfolgt die Analyse und das Festhalten kritischer Kontrollpunkte innerhalb eines Futtermittelwerkes vom Rohwareneinkauf bis zum Endprodukt sowie die Analyse von vorhandenen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Modul 3 soll aufbauend auf den genannten Erhebungen ein HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Controll Points-Konzept) zur Vermeidung bzw. Minimierung des Risikos einer Kontamination mit unerwünschten Bestandteilen wie z.B. GVO, Antibiotika etc. entwickeln. Modul 4 beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Good Controlling Practice (GCP), einer standardisierten, qualitativen Ansprüchen genügenden Vorgehensweise bei der Kontrolle eines Unternehmens. Das entwickelte Verfahren der GCP wird in einem GCP-Handbuch dargestellt. Vor Beginn des letzten Drittels der Projektlaufzeit soll ein Workshop mit beteiligten Wirtschaftskreisen, Fachleuten aus dem BMVEL und weiteren verantwortlichen Behörden durchgeführt werden, um erste Ergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Gesamtziel des Vorhabens war die Beschreibung eines Qualitätssicherungssystems für Öko-Futtermittel, verknüpft mit dem Ziel, die Produktsicherheit für die Hersteller und Anwender von Öko-Futtermitteln zu erhöhen. Der im Rahmen des Projektes erarbeitete Leitfaden "Qualitätssicherung Öko-Futtermittel" ist ein umfassendes Kompendium, welches notwendige Schritte zu einer systematischen Qualitätssicherung von Öko-Futtermitteln beschreibt. Moderne Prinzipien der Qualitätssicherung, nämlich Eigenkontrolle und Risikoorientierung, finden ausdrücklich Berücksichtigung. Die strenge Orientierung an der EU-Öko-Futtermittelverordnung stellt für den Leitfadennutzer sicher, dass Anforderungen des Gesetzgebers mit Hilfe dieses Handbuchs erfüllt werden können. Die Betrachtung bezog sich dabei auf den gesamten Herstellungsprozess, von der Rohstoffbereitstellung, der Verarbeitung bis zum eigentlichen Anwender. Mit der Entwicklung einer „Guten Kontrollpraxis“ für Öko-Futtermittel wurde den Verbänden, Behörden und Kontrollorganisationen des Ökologischen Landbaus eine fundierte Arbeitsgrundlage zur Verfügung gestellt, die den Anstoß für eine harmonisierte Auslegung der „EU-Öko-Futtermittelverordnung“ gibt. Möglicherweise kritische Punkte bei der Herstellung von Ökofuttermitteln wurden im Zuge des Projektes sorgfältig analysiert. Eigenkontrolle und Risikoorientierung bedeuten allerdings, dass die Analyse von Kritischen Kontrollpunkten letztendlich unter den Produktionsbedingungen im Unternehmen selbst erfolgen muss. Die dargelegte „Übersicht über typische Gefahren bei der Herstellung von Öko-Futtermitteln“ bietet jedem Unternehmen den notwendigen systematischen Einstieg in die Risikoanalyse und benennt Maßnahmen, die zur Beherrschung dieser Gefahren geeignet sind. Dies hat sich durch begleitende Erhebungen in der Praxis erwiesen und wurde während der 2 durchgeführten Workshops bestätigt. Die lösungs- und anwendungsorientierte, zum Teil sehr ausführliche Beschreibung qualitätssichernder Maßnahmen berücksichtigt den derzeitigen Stand der Qualitätssicherung bei Herstellern, Händlern und dem Erfassungshandel für Öko-Futtermittel.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

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