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Pflanze - Pflanzenbau

Projekt:

Ökologische Topfkräuterproduktion - Schnittlauch - Sicherung von ausreichenden Absatzmengen und marktgerechten Qualitäten

FKZ:

Laufzeit:

 
08OE208 01-01-2009 bis 31-12-2011 Dieses Projekt ist noch in Bearbeitung.

Ausführende Stelle:

Bioland Beratung
Geschäftsstelle Augsburg
Auf dem Kreuz 58
86152 Augsburg
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Hansjörg Mattmüller
Telefon: 08761/3309928
Email: hmattmueller@bioland-beratung.de

Kooperationspartner:

Fachhochschule Weihenstephan, Verwaltung

Kurzportrait:

Topfschnittlauch gehört zu den wichtigsten Topfkräuterarten im Markt. Ökoerzeuger haben fortwährend große Schwierigkeiten den Bedarf abzudecken und insbesonders ausreichende Qualitäten (stabile, kräftige, dunkelgrüne Röhren) zu produzieren. Der Handel beklagt sich immer wieder, dass selbst motivierte Kunden nicht zum ÖKO-Schnittlauch greifen, wenn die Qualität nicht stimmt. Bei namhaften Händlern wie Dehner wird auf Grund der Qualitätsmängel kein Öko-Schnittlauch gelistet, obwohl die Firma sonst alle Topfkräuterarten in Ökoqualität anbietet. Das Hauptziel des Vorhabens ist demnach das Herausarbeiten von den Erfolgsfaktoren in der Schnittlauchballenproduktion. Soweit Erkenntnisse aus dem konventionellen Anbau übertragbar sind, werden sie Einfluß in das Projekt finden. Die Komplexität der Kultur erfordert, dass beide Produktionsbereiche (Freiland und Gewächshaus) getrennt untersucht werden. Die Versuche im Freiland werden auf 2 Praxisbetrieben und im Ökoversuchsbetrieb Bamberg durchgeführt. Durch die 3 Standorte wird der Einfluss der Böden deutlich werden.Die Versuche im Gewächshaus beinhalten einen Exaktversuch, der in Weihenstephan durchgeführt wird und einen Treibversuch auf einem Praxisbetrieb. Durch das Projekt bekommen Freiland-Anbauer und auch die Topfkräuterproduzenten entscheidende Hinweise um die Qualitätsprobleme in den Griff zu bekommen. Weiterhin soll durch einen über die ÖKOmenischen Gartenbauberater verbreiteten Anbauleitfaden für die Freiland-Schnittlauchballenproduktion und der Erstellung eines Standarddeckungsbeitrages die Kultur bekannt gemacht werden. Erzeuger sollen die nötigen Informationen erhalten um in die Produktion einzusteigen und Marktchancen nutzen zu können. Die Ergebnisse werden desweiteren im Rahmen der ÖKOmenischen Gartenbauseminare den Praktikern vorgestellt sowie in den Arbeitskreistreffen der deutschen Öko-Gartenbauberater und Versuchsansteller.



Symbolerläuterung:

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