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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenbau

Projekt:

Expertenworkshop ökologischer Zierpflanzenbau

FKZ:

Laufzeit:

 
06OE334 15-11-2007 bis 28-02-2009 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Gartenbauzentrum Straelen/Köln-Auweiler, Hans-Tenhaeff-Str. 40-42, 47638 Straelen Ansprechpartner: Dr. Karl Kempkens Telefon: 0221/5340177 Email: Karl.Kempkens@lwk.nrw.de

Kurzportrait:

Der ökologischen Zierpflanzenbau ist derzeit in einem extremen Nischendasein positioniert. Sowohl in grundlegenden Produktionstechniken als auch in der Vermarktung bestehen große Defizite. Ziel des Vorhabens ist, Beiträge zur Entwicklung und Förderung des ökologischen Zierpflanzenbaus zu leisten. Um entsprechende Impulse zu setzen, soll mit einschlägigen Experten der aktuelle Wissensstand beschrieben, Stärken und Schwächen analysiert und ein Strategievorschlag für die Weiterentwicklung konzipiert werden. Nicht nur die Produktionstechnik bedarf des Anschubes und der Konzeption. Wenn Öko-Zierpflanzen in großen Stückzahlen produziert werden, müssen effiziente Vermarktungswege geschaffen werden, die diese Produktionsmengen aufnehmen und zu einem angemessenen Preis vermarkten können. Diese Ziele sollen mit einem zweigeteilten Expertenworkshop mit den Schwerpunkten "Produktionstechnik" und "Vermarktung" erreicht werden. Die Basisteilnehmerschaft (Erzeuger, Handelspartner, Vertreter der Offizial- und Verbandberatung, der Zertifizierungsstellen sowie der Versuchsanstalten) werden zu beiden Workshops eingeladen. Referenten der jeweiligen Schwerpunkte werden mit ihren spezifischen Referaten zum einen Fachwissen vermitteln als auch Impulse für die weiterführende Diskussion geben. Entscheidend ist, dass während der Workshops konstruktive Diskussionen zum Ziel führen. Hierfür ist eine Moderation durch einen externen Moderator erforderlich. Im Rahmen dieser Diskussionen sollen die Handlungsoptionen für die beiden Bereiche Produktion und Vermarktung erarbeitet werden. Möglich wäre für den Bereich Produktion eine Checkliste für umstellungsinteressierte Erzeuger, im Bereich Vermarktung eine konkrete To-Do-Liste für die unterschiedlichen Handelsstufen bzw. für die Erzeuger. Die genauen Ziele und Arbeitsthesen/Fragestellungen werden der Projektleiter und der externe Moderator in Absprache mit den Teilnehmern vor der Durchführung der Workshops festlegen. Inhalte und Ergebnisse der im Laufe der Workshops geführten Diskussionen werden aufbereitet und dem Zielklientel Erzeuger, Händler, Verbraucher und Berater zugänglich gemacht.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Ziel des Projektes war es, konkrete Handlungsempfehlungen zur Entwicklung des Bio-Zierpflanzenbaus zu erarbeiten. Das Projekt wurde in Form von zwei Workshops mit Experten des ökologischen und konventionellen Zierpflanzenbaus zu den Themenbereichen „Produktion“ und „Markt“ durchgeführt. Nach Einschätzung der Experten bestehen grundsätzlich gute Marktchancen für die Einführung von Bio-Zierpflanzen auf allen Vermarktungsebenen. Die Probleme in der Umsetzung liegen zum einen in der Vermittlung eines Zusatznutzens von Bio-Zierpflanzen beim Verbraucher, zum anderen in den derzeit noch höheren Produktionskosten. Das Hauptaugenmerk sollte zunächst auf den Bereich der Topfpflanzen, besonders auf Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden gelegt werden. Die Vermarktung von Bio-Schnittblumen hat sich als äußerst schwierig erwiesen. Die Erzeugung von Bio-Zierpflanzen nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung ist möglich, erfordert aber derzeit noch einen höheren Kostenaufwand. Dies gilt insbesondere, da der Zukauf von Sämlingsjungpflanzen untersagt ist. Hier würde eine Richtlinienänderung eine weitere Entwicklung fördern. Bei stetiger Weiterentwicklung der Produktionsverfahren wird die Bio-Produktion in Zukunft allerdings nicht teurer sein als die konventionelle. Eine durchgängig erkennbare Zertifizierung und Labelung der Produkte ist Voraussetzung für die erfolgreiche Markteinführung. Hier bietet sich das deutsche Bio-Siegel an. Folgende Schritte sind erforderlich und wurden z. T. im Rahmen des Projektes bereits abgestimmt: - Weitere Versuche zur Produktion von Bio-Zierpflanzen - Erstellung einer Checkliste für umstellungsinteressierte Betriebe - die Einrichtung eines bundesweiten Leit- oder Pilotbetriebe-Netzwerkes - Änderung der EU-Öko-VO zu Sämlingsjungpflanzen - Marketing- und Informationsmaßnahmen für Bio-Blumen

Links zu Projektergebnissen:

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