Zum Download
Projektreader - aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Pflanze (PDF-Dokument, 3.5 MB)
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Download und die Infos zur Barrierefreiheit.
Linktipps
Das Informationsportal zum Ökologischen Landbau
oekolandbau.de
Die gemeinsame Website der Bundesregierung zum Jubiläum Freiheit und Einheit.
freiheit-und-einheit.de
Forschung und Entwicklung
Sie suchen Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL)?
Newsletter
Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Pflanze - Pflanzenschutz
Projekt:
Erarbeitung einer Strategie zur Reduzierung des Kupfereinsatzes bei der Apfelschorfbekämpfung im ökologischen Obstbau
FKZ: |
Laufzeit: |
|
|---|---|---|
| 06OE324 | 01-03-2008 bis 31-12-2010 |
|
Ausführende Stelle:
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum - Rheinpfalz
Kompetenzzentrum Gartenbau
Meckenheimer Str. 40
53359 Rheinbach
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. agr. Jürgen Zimmer
Telefon: 02641/978617
Email: juergen.zimmer@dlr.rlp.de
Kurzportrait:
Der Apfelschorfes (Venturia inaequalis) stellt in den Obstbaubetrieben, die nach ökologischen Richtlinien wirtschaften, ein großes Problem dar. Daher ist eine konsequente Schorfbekämpfung in den Betrieben unerlässlich. Derzeit gibt es noch keine gleichwertige Alternative zu Kupfer- und Schwefelpräparaten bei der Regulierung des Apfelschorfes. Ziel des Projektes ist es, die beste-henden Verfahren zu optimieren, um mit möglichst geringem Einsatz von Kupfer eine effektive Schorfregulierung zu erreichen. Hierzu soll eine sichere Schorfbekämpfungsstrategie entwickelt werden, die im Laufe der Schorfsaison auf kupferfreie oder kupferminimierte Präparate zurück-greift. Dafür ist es notwendig die Parameter der einzelnen Alternativen genau zu erarbeiten. Es soll so unter Berücksichtigung des Ascosporenpotenzials, des Entwicklungszustandes der Wirtspflanze und der Potenz der Pflanzenschutzmittel in jeder Situation eine kupferminimierte Beratungsemp-fehlung entwickelt werden.An den vier Versuchsstandorten (KoGa, KÖN, KOB, LfL) werden Frei-landversuche durchgeführt. Durch die geographische Verteilung der Versuchsstandorte wird ge-währleistet, dass regionalspezifische Klimabedingungen in West-, Nord-, Süd- und Ostdeutschland berücksichtigt werden. Die regionalspezifischen Klimabedingungen sind neben der Intensität des Schorfbefalls, insbesondere bei der unerwünschten Nebenwirkung einiger Präparate auf die Fruchtberostung wichtig. Bevor ein Freilandversuch erfolgt, werden die Versuchspräparate auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung des Schorfpilzes hin untersucht. Hierzu dient das an der Universität Konstanz in den 90er Jahren etablierte in-vivo Testsystem zum Nachweis der Fungizidresistenz des Apfelschorfs. Das in-vivo Testsystem soll in diesem Projekt zur Überprüfung der Wirksamkeit von Ökopräparaten eingesetzt werden. Durch dieses Verfahren besteht die Möglichkeit vorab die Wirksamkeit von viel versprechenden, für den biologischen Anbau tauglichen Präparaten zu te-sten. Die für eine gute Wirkung erforderliche Aufwandmenge und der optimale Einsatzzeitpunkt im Laufe einer Infektionsperiode werden erarbeitet. Erfolgsversprechende Präparate werden dann im nächsten Schritt unter Freilandbedingungen an mehreren Standorten auf ihre Wirksamkeit getestet.
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.



