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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenzüchtung

Projekt:

Sicherung und Verbesserung der Verfügbarkeit von ökologisch erzeugtem Rotkleesaatgut durch die Entwicklung von Selektionsverfahren gegenüber samen- und bodenbürtigen Pilzkrankheiten zur Züchtung nachhaltig resistenter Sorten

FKZ:

Laufzeit:

 
06OE161 15-04-2009 bis 30-07-2012 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Am Gereuth 8, 85354 Freising Ansprechpartner: Dr. agr. Stephan Hartmann Telefon: 08161/71-3650 Email: Stephan.Hartmann@LfL.bayern.de

Kurzportrait:

Entwicklung von Resistenzselektionsverfahren gegenüber boden- und samenbürtigen pilzlichen Schaderregern des Rotklees (Colletotrichum, Sclerotinia, Phoma, Fusarium, Pythium, Rhizoctonia). Charakterisierung des derzeitigen Rotklee-Sortenspektrums hinsichtlich seine Resistenzverhaltens gegenüber verschiedenen Pathogenen. Aufklärung der Vererbung der Resistenzen. Entwicklung von resistentem Rotklee-Sortenmaterial. Sammlung befallenen Rotkleematerials auf versch. Standorten. Isolierung und Reinkultur der Pathogene. Entwicklung von Sprüh-, Schnitt- und Substratinfektionsverfahren. Beschreibung der Symptome an befallenen Pflanzen. Feldversuche auf Ökostandorten. Inokulation und Resistenzbeurteilung des aktuellen Sortenspektrums. Zusammenfassung aller Ergebnisse als Beratungsgrundlage. Aufbau spaltender Rotkleepopulationen. Genetische Analyse der Resistenzvererbung. Vergleich der Resultate mit Ergebnissen aus Modellpflanzen. Testung von molekularen Markern (Resistenzgenanaloga) aus Modellpflanzen. Übertragung der Ergebnisse in laufende Zuchtverfahren. Selektion und Züchtung neuer, resistenter Rotkleesorten. Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Fachtagungen und Feldtagen, in wiss. Zeitschriften und landw. Wochenblättern. Verteilung der Ergebnisse in Form von Flyern über Verbände des Ökolandbaus an Landwirte und über die Landesverbände der Saatguterzeuger. Profilierung der LfL als Forschungseinrichtung für angewandte Futterpflanzenzüchtungsforschung und Initiierung aufbauender Forschungprojekte. Ergebnisverwertung in der Politikberatung auf Landesebene in Bayern und über weitere Länderkammern; auf Bundesebene über die BLE. Nutzung der Ergebnisse in der landw. Offizialberatung (LfL) sowie über die Produktionsberatung der Saatzucht Steinach. Einsatz der etablierten Resistenztests und des charakterisierten Pflanzenmaterials zur Entwicklung neuer, resistenter Rotkleesorten. Wirtschaftliche Ergebnisverwertung durch neue, resistente Sorten.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Rotklee (Trifolium pratense L.) ist ein essentielles Fruchtfolgeglied vor allem im ökologischen Landbau, in dem er als Stickstoffsammler und Proteinlieferant für die Wiederkäuerernährung von besonderer Bedeutung ist. Derzeit scheinen neben abiotischen Ursachen vor allem die Erreger der Anthracnose (auch Südlicher Stängelbrenner genannt, Colletotrichum trifolii) und des Kleekrebses (Sclerotinia trifoliorum) für den Ausfall von Rotkleepflanzen in Deutschland verantwortlich zu sein. Für diese beiden pilzlichen Krankheiten wurden künstliche Inokulationsmethoden geprüft, da eine Selektion auf diese Resistenzen im Freiland durch ein ungleichmäßiges Auftreten der Erreger erschwert wird. Die dargestellte Methode des Anthracnoseresistenztests führt zu reproduzierbaren Ergebnissen, wohingegen die Methode des Kleekrebsresistenztests weiterer Optimierung bedarf. Zur Untersuchung der Vererbung des Merkmals „Anthracnoseresistenz“ wurden spaltende Populationen erzeugt, die für molekulare Markeranalysen (Mikrosatelliten, SRAPs) verwendet wurden. Es konnte ein in diesem Merkmal polymorpher Marker identifiziert werden.

Links zu Projektergebnissen:

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