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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenzüchtung

Projekt:

Netzwerk Ökologische Pflanzenzüchtung: Möglichkeiten und Methoden, Grenzen zwischen klassischen und "gentechnischen" Züchtungsmethoden, partizipative Pflanzenzüchtung

FKZ:

Laufzeit:

 
06OE135 01-07-2008 bis 31-01-2012 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland e.V. (FIBL), Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt am Main Ansprechpartner: Dr. Klaus-Peter Wilbois Telefon: 069/71376976 Email: Klaus.Wilbois@fibl.de

Kurzportrait:

Ziel des Projektes ist der Aufbau und die Etablierung eines Netzwerkes zur Pflanzenzüchtung für den Öko-Landbau, in dem die in diesem Feld aktiven Institutionen, Organisationen und Personen eingebunden sind und gemeinsam wichtige Fragestellungen bearbeiten sowie Impulse für die Weiterentwicklung und ggf. Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsprozesse beitragen.Hierzu wird der Projektnehmer FiBL in Kooperation mit der Zukunftstiftung Landwirtschaft Workshops, Ringversuche und Demonstrationen durchführen. Vertreter von Verbänden (Bioland, Demeter, Naturland u.a.) sowie weitere Fachkräfte mit hoher fachlicher Kompetenz für die ökologische Züchtung der landwirtschaftlichen/gärtnerischen Kulturarten, von Institutionen aus der Forschung, Beratung, Wirtschaft (Züchter) und Praktiker sind eingebunden. Während des Projektes werden insgesamt 11 Workshops durchgeführt, davon sind 2 als kulturgruppenübergreifende und 9 als kulturgruppenspezifische Veranstaltungen geplant, wobei die kulturgruppenspezifischen Workshops für die 3 Kulturgruppen Ackerbau, Gemüsebau sowie Obst- und Weinbau vorgesehen sind. Des weiteren ist die Durchführung von 9 Ringversuchen vorgesehen. In den Jahren 2009 und 2010 sollen insgesamt 8 Demonstrationstage bei den Standorten der Ringversuche veranstaltet werden. Während der Projektlaufzeit werden Recherchen zu partizipativen Züchtungsansätzen und zum aktuellen Stand der Entwicklungen von potenziell problematischen Züchtungsmethoden mit Blick auf den Öko-Landbau durchgeführt und in Expertisen zusammengefasst. Zum Abschluss des Projektes sollen drei Broschüren mit spezifischen Inhalten der ökologischen/partizipativen Pflanzenzüchtung und entsprechenden Leitlinien für die jeweilige Themengruppe erstellt sein. Während des Projektes werden Informationen über die Workshops, Ringversuche und Demontrationstage in Printmedien und im Internet veröffentlicht.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Das Netzwerk Ökologische Pflanzenzüchtung hatte zum Ziel, die verschiedenen Akteure aus dem Sektor der ökologischen Pflanzenzüchtung besser zu vernetzen und zu koordinieren sowie den Austausch von Ideen und Informationen zu ermöglichen. Das Projekt wurde vor dem Hintergrund der starken Abhängigkeit des ökologischen Anbaus von konventionell gezüchteten Sorten sowie dem stetig zunehmenden Einsatz molekularbiologischer Techniken in der Pflanzenzucht konzipiert. Auf Grund dieser Entwicklungen bestand ein großer Bedarf sowohl an Informationen über Züchtungstechniken und gemeinsamem Austausch hierzu als auch konkret an besser auf die Bedingungen des Ökolandbaus abgestimmtem Vermehrungsmaterial. In den über das Netzwerk ausgerichteten Workshops traten Züchter, Anbauer, Berater, Vertreter der verschiedenen Anbauverbände und Wissenschaftler in einen gemeinsamen Dialog. Durch die Einbeziehung aller Akteure konnte das Projekt in vielen Bereichen einen Anschub oder Beitrag zur Weiterentwicklung der ökologischen Pflanzenzüchtung leisten. In der Projektlaufzeit erfolgte unter anderem eine deutlichere Positionierung der Anbauverbände hinsichtlich bestimmter Züchtungstechniken sowie eine diesbezügliche Sensibilisierung. Daneben wurden Diskussionen und Entwicklungen zur besseren Bündelung und Finanzierung ökologischer Züchtungsaktivitäten sowie die Gründung neuer ökologischer Züchtungsinitiativen und verbandsinterner Züchtungsforen angeregt. Das Projekt verstand sich in erster Linie als Networking Projekt, um in den Bereichen Austausch von Ideen und Informationen sowie Bereitstellung von geeignetem Vermehrungsmaterial Fortschritte zu erzielen. Neben den Workshops wurde es durch Praxisversuche flankiert um Sorten aus den Bereichen Ackerkulturen, Gemüsekulturen, Obstkulturen und Reben unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus zu prüfen und für die Praxis bei Feldtagen zu demonstrieren. Die Versuche und Demonstrationen konnten unter anderem dazu beitragen, dass Praktiker zum Wintererbsenanbau animiert wurden, eine ökologisch gezüchtete Speisegerstensorte sowie zwei Wintererbsensorten zur Anmeldung gebracht wurden. Durch den Versuchsbau konnten außerdem mehrere Gemüsesorten angemeldet, eine schorfresistente Apfelsorte etabliert und die Bekanntheit und Anbaufläche von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi) gesteigert werden. Schließlich wurden Fragestellungen in weitere Forschungsprojekte eingespeist und wichtige Impulse für die ökologisch-partizipative Pflanzenzüchtung in Deutschland gesetzt.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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