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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenbau

Projekt:

Transfervorbereitende Evaluation und Kombination von Praxiserfahrungen und Forschungsergebnissen zu Konzepten reduzierter Bodenbearbeitung im Ökologischen Landbau

FKZ:

Laufzeit:

 
06OE107 01-06-2007 bis 31-05-2010 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Stiftung Ökologie und Landbau, Dr. Harald Schmidt, Himmelsburger Str. 95, 53474 Ahrweiler Ansprechpartner: Dr. Harald Schmidt Telefon: 02641/912205 Email: Harald.Schmidt@agrar.uni-giessen.de

Kurzportrait:

Die Grundbodenbearbeitung ist im ökologischen Landbau ein wichtiges und kontrovers diskutiertes Thema. Im Laufe der Zeit wurde eine Reihe von unterschiedlichen Konzepten einer ökologischen Bodenbearbeitung entwickelt, dennoch wird in der Praxis des Ökolandbaus nach wie vor hauptsächlich tief wendend mit dem Pflug gearbeitet. In den letzten Jahren rückt die Bodenbearbeitung vermehrt bezüglich des Energieeinsatzes und der Erosionsgefahr in den Vordergrund. Anlass sind unter anderem Ansätze zu reduzierter Bodenbearbeitung im konventionellen Landbau, mit oft geringerem Energieeinsatz und Erosionspotential. Eine direkte Übertragung dieser Ansätze in den Ökolandbau ist jedoch z.B. aufgrund des unterschiedlichen Unkraut- und Nährstoffmanagements nicht möglich. Zur Zeit werden einige wissenschaftliche Feldversuche zum Thema Grundbodenbearbeitung im ökologischen Landbau durchgeführt. Neben diesen Untersuchungen gibt es auch einige Praxisbetriebe, die mit selbst entwickelten Systemen zur Bodenbearbeitung arbeiten, die oft auch einer ständigen Weiterentwicklung unterzogen werden. Ziel dieses Projekts ist es, die Erfahrungen von Praktikern mit Erkenntnissen und Einschätzungen aus der Beratung und dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu kombinieren und daraus konkrete und praxisrelevante Empfehlungen zum Thema reduzierte Bodenbearbeitungssysteme im ökologischen Ackerbau zu erarbeiten.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau wurde in den Jahren 2007 bis 2010 von der Stiftung Ökologie & Landbau in Kooperation mit der Universität Kassel-Witzenhausen ein Projekt zur Sammlung von Erfahrungen und Erkenntnissen zu Verfahren reduzierter Bodenbearbeitung im Ökolandbau durchgeführt. Ein Schwerpunkt lag in der Untersuchung von insgesamt fünfzehn Praxisbetrieben. Diese lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen: - Betriebe mit einer deutlich reduzierten Bodenbearbeitungstiefe (5 - 15 cm), meist ohne Hackfruchtanbau. Eingesetzt werden hier sowohl vom Schälpflug abgeleitete Geräte wie der Ecomat und der Stoppelhobel, als auch handelsübliche Grubber bzw. grubberähnliche Geräte (WeCoDyn). - Betriebe mit nicht wendender, aber tief lockernder Bodenbearbeitung (20 – 40 cm), häufig mit Kartoffel-, Feldgemüse- oder anderem Hackfruchtanbau. Es werden dabei vor allem verschiedene Verfahren der Dammkultur eingesetzt (Turiel, FB-Frost, Kemink), aber auch ein System mit verschiedenen Grubbern. Die untersuchten Beispiele zeigen, dass Ökolandbau ohne Pflug möglich ist. Die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung von Verfahren reduzierter Bodenbearbeitung ist jedoch in hohem Maß von der Motivation der Landwirte abhängig und von der Möglichkeit, das System über einen längeren Zeitraum den Bedingungen auf dem einzelnen Betrieb anzupassen. In einem weiteren Teilbereich des Projekts wurden Versuchsergebnisse zu reduzierter Bodenbearbeitung im Ökolandbau gesammelt und eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Aus den kombinierten Resultaten wurde ein Überblick über die Auswirkungen reduzierter Bodenbearbeitung auf Boden, Pflanzen und Ökonomie erstellt. In dem Buch Öko-Ackerbau ohne tiefes Pflügen – H. Schmidt (Hrsg.), 2010, Verlag Dr. Köster – werden die detaillierten Betriebsbeispiele und die Auswertung der Forschungsergebnisse dargestellt. Die beiliegende CD enthält Bildmaterial und Zusatzinformationen. Eine 22-seitige, farbig bebilderte Zusammenfassung erlaubt ein gezieltes Nachschlagen im 288 Seiten starken Buch und in der CD.

Links zu Projektergebnissen:

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