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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenzüchtung

Projekt:

Entwicklung eines Zuchtgarten-Befallsmanagements für die Züchtung flugbrandresistenter Sommergersten unter natürlichen Befallsbedingungen

FKZ:

Laufzeit:

 
06OE028 01-04-2007 bis 31-12-2009 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Gesellschaft für goetheanistische Forschung e.V., Getreidezüchtungsforschung Darzau, Darzau Hof, 29490 Neu Darchau Ansprechpartner: Dr. Karl-Josef Müller Telefon: 05853/1397 Email: www.darzau.de

Kurzportrait:

Für den ökologischen Landbau sind derzeit keine praktikablen Saatgutbehandlungsmethoden zur Reduzierung des Flugbrandbefalls unter die für die Basis- oder Z-Saatguterzeugung vorgesehene Schwelle in Sicht. Resistenzzüchtung ist momentan die einzige Möglichkeit. Jedoch schrecken viele Züchter bezüglich der Züchtung auf Flugbrandresistenz zurück, aus Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung der Krankheit im Zuchtgarten. Da es im Zuchtgarten auf einzelne Ährennachkommenschaften ankommt, kann ein zu hohes Befallsniveau zum Verlust ganzer Zuchtlinien führen, auch wenn diese aufgrund anderer Eigenschaften für die weitere Züchtung besonders erhaltenswert wären. Ein zu niedriges Befallsniveau erfordert umfangreiche und aufwendige Nachprüfungen mittels künstlicher Inokulation. Mit dem gezielten Einfügen von Parzellen oder Saatstreifen mit Saatgut, das entweder flugbrandbefallen oder aber flugbrandfrei ist, kann das Befallsniveau theoretisch angehoben oder abgesenkt werden. Mit Hilfe zusätzlicher künstlicher Inokulation in bis dahin nicht befallene Zuchtlinien ab der Generation F6 kann der Infektionsdruck andererseits nach Bedarf zusätzlich erhöht bzw. das Resistenzniveau abschließend geprüft werden. Dies gilt es zu erproben und zur Praxisreife zu führen. Mit einer systematischen Vorgehensweise sollen Erfahrungen gesammelt und dokumentiert werden, um den Einstieg in die Flugbrandresistenzzüchtung für den ökologischen Landbau zu ermöglichen.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Die Ausbreitung von Flugbrand (Ustilago nuda (Jens.) Rostr.) wurde über drei Vegetationsperioden in einem Zuchtgarten unter ökologischer Bewirtschaftung anhand spaltender Generation von Sommergerste bis zur F9 unter Einbeziehung von Zuchtstämmen mit resistenten Eltern, ergänzt um anfällige Sorten und genetische Ressourcen untersucht. Saatstreifen mit Flugbrandbefall wurden zur besseren Ausbreitung der Krankheit in einigen Bereichten eingefügt, was sich als geeignet erwiesen hat. Parzellen mit befallsfreiem Saatgut einer anfälligen Sorte wurden zwischen die spaltenden Zuchtstämme eingefügt, um den Grad der Ausbreitung festzustellen. Beginnend in F5 wurden ausgelesene Zuchtstämme ohne Befall mit einer Flugbrandsporensuspension in die Blüten einzelner Ähren inokuliert. Von F5 bis F7 wurden die meisten der anfälligen Zuchtstämme aufgrund der natürlichen Infektion erkannt. Eine Generation unter natürlicher Infektion war nicht ausreichend, um ein nachhaltiges Ergebnis bezüglich der Anfälligkeit zu erhalten, aber nur eine von zehn inokulierten Ähren ergab eine zusätzliche Information. Daher wird vorgeschlagen, durch drei Generationen von F4 bis F6 nur Infektionsstreifen für die Flugbrandausbreitung zu verwenden und die künstliche Inokulation nur für eine Nachprüfung der Resistenz in F7 und für neu zu prüfende Muster einzusetzen. Mit dieser Methode können unterschiedliche Resistenzquellen parallel bearbeitet werden und es ist möglich mit geringem Aufwand darüber hinaus quantitative Resistenzen zu entwickeln.

Links zu Projektergebnissen:

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