Zum Download

PDF-Symbol Projektreader - aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Pflanze (PDF-Dokument, 3.5 MB)

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Download und die Infos zur Barrierefreiheit.

Linktipps

Das Informationsportal zum Ökologischen Landbau
WWW-Symbol oekolandbau.de

Logo oekolandbau.de, zum Informationsportal im neuen Fenster

Die gemeinsame Website der Bundesregierung zum Jubiläum Freiheit und Einheit.
WWW-Symbol freiheit-und-einheit.de

Zur Webseite Freiheit, Einheit, Demokratie

Forschung und Entwicklung

Sie suchen Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL)?

Zur Projektsuche

Logo BLE, zum Internetauftritt der BLE im neuen Fenster

© 2010 BLE

Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenzüchtung

Projekt:

Untersuchungen von Weizensorten sowie Genbankherkünften auf Resistenz gegenüber dem Weizenflugbrand (Ustilago tritici f. sp. tritici) als Basis zur züchterischen Entwicklung von Genotypen mit Eignung für den ökologischen Landbau

FKZ:

Laufzeit:

 
03OE646 15-04-2004 bis 30-04-2007 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, Institut für Epidemiologie und Resistenz, Theodor-Roemer-Weg 4, 06449 Aschersleben Ansprechpartner: Dr. Doris Kopahnke Telefon: 03473/879-187 Email: d.kopahnke@bafz.de

Kurzportrait:

Der Flugbrand (Ustilago tritici (Pers.) Rostrup f. sp. tritici) an Weizen ist weltweit anzutreffen. In Einzelfällen kann bei hochanfälligen Sorten ein Befall von 20-50 Prozent auftreten. Im ökologischen Landbau wird auf den Einsatz chemischer Fungizide verzichtet, hier sind die Brandkrankheiten eine ernstzunehmende Gefahr. Zur Bekämpfung kommen nur biologische Präparate, physikalische Verfahren und der Anbau resistenter Sorten in Frage. Gegenwärtig ist keine der Behandlungsmethoden ausreichend zuverlässig, um den Flugbrandbefall für eine Anerkennung von Feldbeständen für die Saatguterzeugung nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus unter den Grenzwerten zu halten. Über das tatsächliche Niveau von Anfälligkeit oder Resistenz der zugelassenen Winter- und Sommerweizensorten gibt es nur wenige Informationen, obwohl generell Anfälligkeitsunterschiede zu erwarten sind. Für die Festlegung von Strategien zur züchterischen Bearbeitung des Weizens für den ökologischen Landbau sind jedoch entsprechende Angaben unerlässlich. In dem Forschungsvorhaben sollen die in Deutschland zum Handel zugelassenen Winter- und Sommerweizensorten hinsichtlich ihrer Resistenz bzw. Anfälligkeit gegenüber dem Weizenflugbrand geprüft werden. Für diese Untersuchungen wird eine Sammlung von Erregerpopulationen verschiedener geographischer Herkunft angelegt und deren Virulenz charakterisiert. Aus den Untersuchungsergebnissen sollen die im Weizensortiment vorhandenen Resistenzen charakterisiert und beschrieben sowie Sortenempfehlungen für den ökologischen Landbau abgeleitet werden. Folgende Ziele sollen erreicht werden: a) Aussage zur Resistenz der deutschen Winter- und Sommerweizensorten; b) Charakterisierung der Virulenz der Flugbrandisolate deutscher und europäischer Herkunft; c) Identifikation von Flugbrandrassen mit Hilfe des Differentialsortimentes; d) Etablierung des ELISA für Resistenzuntersuchungen gegen Flugbrand.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Es wurden Sommerweizensorten und Sommertriticalesorten künstlich mit einer Sporensuspension von Weizenflugbrand (Ustilaga tritici) infiziert. Von 21 untersuchten Sommerweizensorten konnten die Weichweizensorten ,Fasan', ,Combi', ,Munk', ,Naxos' und ,Picolo', sowie die drei getesteten Hartweizensorten ,Durabon', ,Durafit' und ,Megadur' als resistent eingestuft werden. Die drei geprüften Sommertriticalesorten , Gabo', ,Logo', und ,Nilex' blieben nach künstlicher Infektion befallsfrei. Die natürliche Infektion von Sommer- und Winterweizensorten unter Feldbedingungen zeigte, aufgrund eines sehr geringen Befalls, keine deutlichen Unterschiede zwischen befallsfreien und infizierten Pflanzen. Weizenflugbrandisolate unterschiedlicher Herkunft wurden auf ihre Rassenzugehörigkeit untersucht. Mit dem verwendeten Differentialsortiment konnten die Isolate differenziert und eindeutig charakterisiert werden. Bei der Kultur von Ustilaga tritici auf verschiedenen Nährmedien in vitra variierte die Koloniemorphologie und der Pigmentanteil der einzelnen Kulturen. Gelöste U tritici Proteine aus Myce1extrakt konnten mittels Enzym gekoppelten Antikörpernachweis (ELISA) im plattengebundenen (PTA) ELISA und Sandwich (DAS) ELISA mit den erstellten polyklonalen Antikörpern nachgewiesen werden. Die Ermittlung des Brandbefalls aus Pflanzenmaterial ließ sich nicht abschließend nachweisen. Als ökologisch relevanter Parameter wurde die Beschattung des Bodens durch die Pflanzen mit einem Einstrahlungsmessgerät (Luxmeter) erfasst. Es konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Sorten festgestellt werden.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



Symbolerläuterung:

Bild: Symbol Projekt ist noch in Bearbeitung Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.

Bild: Symbol Projekt ist abgeschlossen Diese Projekte sind abgeschlossen.