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Pflanze - Pflanzenbau
Projekt:
Erschließung und Management adäquater Bestäuber zur Ertragsoptimierung und Qualitätssicherung im Erdbeer- und Kulturheidelbeeranbau
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 03OE126 | 01-03-2004 bis 29-02-2008 |
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Ausführende Stelle:
Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Institut für Bienenkunde Celle, Herzogin-Eleonore-Allee 5, 29221 Celle Ansprechpartner: Dr. Otto Boecking Telefon: 05141/ 9050340 Email: Otto.Boecking@LAVES.Niedersachsen.de
Kooperationspartner:
Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland
Kurzportrait:
Ziel dieses Projektes ist die Erschließung adäquater Bestäuber zur Ertragsoptimierung und Qualitätssicherung für den ökologischen Erdbeer- und Kulturheidelbeeranbau. Dabei soll ein zuverlässiges Bestäuber- und Landschaftsmanagement erarbeitet werden, um zukünftig bestehende Potentiale im Bereich des ökologischen Beerenanbaus besser ausnutzen zu können. Dieses soll über zwei verschiedene Wege angestrebt werden: zum einen über den gezielten Einsatz von Wildbienen (aus Zuchten) in den zu bestäubenden Kulturen und zum anderen über die Schaffung optimaler Lebensbedingungen zur Förderung natürlich vorkommender Wildbienenpopulationen im Umfeld der zu bestäubenden Kulturen.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Das Projekt zielte darauf ab, adäquate Bestäuber zur Ertragsoptimierung und Qualitätssicherung für den ökologischen Erdbeer- und Kulturheidelbeeranbau zu erschließen. Dabei wurden zwei unterschiedliche Lösungsstrategien untersucht: 1.) der gezielte Einsatz von Bienen (Wildbienen aus Zuchten und Honigbienen) in den zu bestäubenden Kulturen (= Bestäubermanagement) 2.) die Schaffung optimaler Lebensbedingungen zur Förderung natürlich vorkommender lokaler Wildbienenpopulationen im Umfeld der zu bestäubenden Kulturen (= Landschaftsmanagement). Die Ergebnisse der Untersuchungen zu den beiden Themenkomplexen Bestäuber- bzw. Landschaftsmanagement erlauben folgende Zusammenfassung: Bei Kulturheidelbeeren, wie auch bei Erdbeerkulturen ist der gezielte Einsatz von Bestäubern unverzichtbar. Dazu eignen sich in erster Linie Honigbienen, aber auch Hummeln und Mauerbienen stellen eine zusätzliche Option dar. Weiterhin sind Maßnahmen zur Förderung der natürlichen Bestäubergilden notwendig. Nur eine Kombination beider Ansätze kann helfen, eine mangelnde Verfügbarkeit von Bestäubungsvölkern zur Blütezeit und auch zeitliche und räumliche Populationsschwankungen der natürlich vorkommenden Bestäuber auszugleichen und so die Bestäubungssituation in geeigneter Weise abzusichern. Zur Förderung der lokalen Wildbienenbestände ist es notwendig, den Bienen ein ganzjähriges Blühangebot und ausreichend Nistmöglichkeiten und Refugien anzubieten. Im Rahmen der Projektarbeit wurden Beerenobst anbauende Betriebe für die wichtige Funktion der Bienen und des Bestäubungsvorganges sensibilisiert. Es zeigte sich, dass die vorhandenen Ansätze zur Landschaftsgestaltung bei den meisten Betrieben ausbaufähig sind. Gemeinsam mit den Betriebsleitern der Praxisbetriebe wurden konkrete Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Diese Ergebnisse sind in einen Praxis-Leitfaden eingeflossen. Die untersuchten Kulturen können in dieser Hinsicht auch als Modelle für andere Beerenkulturen angesehen werden.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.



