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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenbau

Projekt:

Intensivierung der Produktion und Verbesserung der Qualität bei Säzwiebeln durch Sortenwahl und Düngungsstrategien

FKZ:

Laufzeit:

 
03OE056/1 01-03-2004 bis 31-12-2006 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, Geschäftstelle im Ökolandbauzentrum, Bahnhofstrasse 15, 27374 Visselhövede Ansprechpartner: Florian Rau Telefon: 04262/9593-14 Email: f.rau@oeko-komp.de

Kooperationspartner:

Bioland Erzeugerring Bayern e.V. Landwirtschaftskammer Hannover

Kurzportrait:

Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, die Wirtschaftlichkeit des ökologischen Säzwiebelanbaus zu verbessern. Dies soll einerseits durch eine standortgerechte Nährstoffversorgung und andererseits durch eine den ökologischen Anbaubedingungen entsprechende Sortenwahl geschehen. Weiterhin sollen die Sorten unter definierten Lagerbedingungen auf ihre Lagereignung geprüft werden. Die Versuchsdurchführung auf Praxisbetrieben, die Durchführung von Feldtagen und Besichtigungen sowie die Einbeziehung der Beratung sollen helfen, die Ergebnisse schnellstmöglich in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise kann die regionale Erzeugung von Zwiebeln erhalten und gestärkt werden. Eine Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt 03OE056/2 (s.u.) "Neue Anbaustrategien bei Zwiebeln als vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung von Krankheiten (Falscher Mehltau, Fusarien) im Zwiebelanbau" (Bioland Erzeugerring Bayern e.V.) ist durch die Einbeziehung des Versuchs "Beurteilung eines Vergleichs von Steckzwiebelanbau mit dem Anbau gepflanzter Säzwiebeln" unter norddeutschen Anbauverhältnissen gegeben. Sortenwahl, Bestandesdichte und Düngung wurden mit dem Bioland Erzeugerring Bayern e.V. abgesprochen.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Im Rahmen des BLE-Forschungsprojektes „Intensivierung der Produktion und Verbesserung der Qualität bei Säzwiebeln durch Sortenwahl und Düngungsstrategien“ (03OE056/1) wurde in den Jahren 2004 - 2006 Feld- und Lagerversuche zur Optimierung des ökologischen Zwiebelanbaus unter norddeutschen Bedingungen durchgeführt. In den drei Jahren wurden jeweils 11 bzw. 12 Säzwiebelsorten geprüft. Das in den ersten beiden Jahren untersuchte Sortiment von Säzwiebeln zeigte keine Resistenzen gegen Falschen Mehltau. Im Jahr 2006 wurden drei mehltauresistente Neuzüchtungen mit in das Sortiment genommen aber es konnte kein Falscher Mehltau beobachtet werden. Die Erträge waren in allen Jahren sehr unterschiedlich. Die in Norddeutschland bewährten Sorten 'Summit' und 'Profit' zeigten immer die höchsten Erträgen. In den drei Versuchsjahren wurde die Höhe des notwendigen Stickstoffangebotes für Säzwiebeln, die Düngerwirkung organischer pflanzlicher und tierischer Handelsdünger sowie der Einfluss weiterer Düngungsmaßnahmen geprüft. Im Jahr 2004 reichte bei einem mittleren Ertragsniveau eine Aufdüngung auf 60 kg N/ha zur Saat aus. Bei einem sehr niedrigem Ertragsniveau reichte in den Kulturjahren 2005 und 2006 der Nmin-Vorrat des Bodens + N Mineralisation zur Deckung des Stickstoffbedarfes der Zwiebeln aus. In den ersten beiden Versuchsjahren wurde der Anbau von Steckzwiebeln und gepflanzten Säzwiebeln bei unterschiedlichen Saat- und Bestandesdichten miteinander verglichen. Das Ertragsniveau war insgesamt hoch. Im dritten Versuchsjahr wurden vier verschiedene Sorten auf ihre Eignung geprüft und konnten bei Vorkultur im 4er Erdpresstopf und anschließender Pflanzung hohe Erträge erzielen. Die beiden mehltauresistenten Neuzüchtungen blieben trotz hohen Befallsdrucks völlig mehltaufrei und erreichten einen deutlich höheren Ertrag. In beiden Versuchsjahren wiesen die Zwiebeln aus dem Sortenscreening und aus dem Düngungsversuch eine gute Lagerfähigkeit auf. Die Gewichtsverluste lagen während der Lagerung bei 3 – 5 %. Die Neigung zum Austrieb nach Auslagerung war zwischen Sorten und in beiden Jahren unterschiedlich. Die Düngevarianten hatten keinen Einfluss auf das Lagerverhalten. Eine geringere Versorgung mit Kalium und Schwefel führte zu einem stärkeren Austrieb nach der Lagerung.

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