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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenzüchtung

Projekt:

Workshop: Züchtung für den Ökolandbau

FKZ:

Laufzeit:

 
02OE452 10-06-2002 bis 11-06-2002 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Bundessortenamt Hannover, Abteilung 2: Wertprüfungen, Osterfelddamm 80, 30627 Hannover Ansprechpartner: Dr. Josef Steinberger Telefon: 0511/9566-635 Email: josef.steinberger@bundessortenamt.de

Kurzportrait:

Am 10. und 11. Juni 2002 fand auf Anregung von Frau Bundesministerin Renate Künast im Bundessortenamt, Hannover, ein Workshop zum Thema "Züchtung im Ökolandbau" statt. Im Rahmen des Workshops haben Vertreter der Züchtungsforschung, der Verbände, des BMVEL und der Verwaltung Anforderungen an die Pflanzenzüchtung für den ökologischen Landbau sowie erforderliche Umsetzungsstrategien erarbeitet. Vorgesehen ist die Bildung von Arbeitsgruppen zu den Themen Getreide, Kartoffeln, Öl- und Eiweißpflanzen, Futterpflanzen, einschl. Mais, Gemüse, Heil- und Gewürzpflanzen.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Am 10./11. Juni 2002 fand im Bundessortenamt in Hannover ein Workshop zum Thema "Züchtung für den Ökolandbau" statt. Zusammenfand können folgende Ergebnisse festgehalten werden: Bei der Sortenwahl haben für den Ökolandbau die Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern, die Nährstoffeffizienz und die Toleranz gegenüber Krankheitsbefall eine weit größere Bedeutung als im konventionellen Landbau. Die Krankheitstoleranz hat grundsätzlich sowohl für den Ökolandbau als auch für den konventionellen Landbau eine zunehmende Bedeutung. Die Gewichtung einzelner Krankheiten ist allerdings unterschiedlich, insbesondere aufgrund unterschiedlicher Fruchtfolgen und Bestandesdichten. Die Notwendigkeit einer abiotischen Streßtoleranz der Sorten ist für den Ökolandbau höher als für den konventionellen Landbau. Allerdings fehlen einfache Methoden zur Erfassung von Streßtoleranz. Der Produktqualität wird im Ökolandbau eine größere Bedeutung zugemessen, weil das Qualitätsargument bei der Vermarktung und Preisfindung einen höheren Stellenwert hat. Die Anforderungen an Lagereignung, Verarbeitungs- und Futterqualität sind im Ökolandbau höher, weil keine Hilfs- und Zusatzstoffe zur Verfügung stehen. Im Ökolandbau wird der Anbau gentechnisch veränderter Sorten nicht akzeptiert. Die Akzeptanz anderer biotechnischer Methoden der Pflanzenzüchtung wird zur Zeit in den Anbauverbänden des Ökolandbaues unterschiedlich diskutiert. Die Zertifizierung von Betrieben, die ökologisch züchten, wird gefordert. Es muss sichergestellt werden, dass die Methoden der klassischen Pflanzenzüchtung, die sowohl im Ökolandbau als auch im konventionellen Anbau akzeptiert werden, weiterentwickelt werden.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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