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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Pflanze - Pflanzenschutz

Projekt:

Strategien zur Regulierung des Steinbrandes - Teilprojekt A:Strategien zur Regulierung des Steinbrandes (Tilletia caries) und des Zwergsteinbrandes (T. controversa) unter besonderer Berücksichtigung der Resistenz

FKZ:

Laufzeit:

 
02OE085 01-06-2002 bis 31-12-2003 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Biologischen Pflanzenschutz, Heinrichstraße 243, 64287 Darmstadt Ansprechpartner: Dr. Eckhard Koch Telefon: 06151/407227 Email: eckhard.koch@jki.bund.de

Kooperationspartner:

Institut für biologisch-dynamische Forschung, Zweigstelle Dottenfelder Hof Landesanstalt für Pflanzenschutz

Kurzportrait:

Ziel des Projektes ist die gezielte Nutzung von Sortenresistenzen zur Vermeidung bzw. Verminderung von Qualitäts- und Ertragseinbußen im ökologischen Anbau von Weizen. In diesem Vorhaben sollen folgende Arbeitsziele erreicht werden: 1.) Charakterisierung des Resistenzverhaltens von Winterweizensorten, die nach vorliegenden Ergebnissen eine verringerte Anfälligkeit gegenüber dem Weizensteinbrand aufweisen, sowie von weiteren für den Ökoanbau geeigneten Sorten unter Berücksichtigung verschiedener Umweltbedingungen. 2.) Feldversuche zur Ermittlung einer eventuellen Sortenresistenz bezüglich Zwergsteinbrand sollen durchgeführt werden. 3.) Die Ausbreitung des Pilzes in Sorten unterschiedlicher Resistenz soll mittels mikroskopischer Anfärbung, ELISA und PCR untersucht werden. Daraus können Kriterien erarbeitet werden, die eine frühzeitige Selektion resistenten Zuchtmaterials ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zur frühzeitigen Erkennung resistenter Sorten. 4.) Sowohl in Gewächshaus- als auch in Feldversuchen (2003) werden mit standardisierter Sporenmenge inokulierte Weizensorten mit alternativen Saatgutbehandlungsmitteln behandelt. Anhand der Pilzentwicklung bzw. der auftretenden Frühsymptome wird die Wirksamkeit abgeschätzt.

Kurzfassung der Ergebnisse:

In Feldversuchen wurden 30 Winterweizensorten an fünf verschiedenen Standorten auf ihre natürliche Resistenz gegenüber Steinbrand/Zwergsteinbrand untersucht. Dabei zeigten die Sorten/Zuchtlinien Stava, Tambor, Magnifik, SW 51136, Tommi, Tarso, Tataros, Jakobi, Korund, Pegassos, Toronto und Cardos eine Resistenz/Teilresistenz gegenüber Tilletia caries und/oder T. controversa. Ein Einfluß der Sporenherkunft auf das Resistenzverhalten der Sorten schien in einigen Fällen gegeben zu sein. Parallel wurde ein System zur Frühdiagnose des Befalls mit Hilfe eines immunologischen Nachweises über ELISA standardisiert und an ausgewählten Weizensorten angewandt. Bei Untersuchungen des Vegetationspunktes im Stadium EC 20 konnte an je 45 Einzelpflanzen eine gute Übereinstimmung zwischen Pilzgehalt in der Pflanze und Resistenzgrad gefunden werden. Damit sind die bisherigen Ergebnisse zur immunologischen Charakterisierung der Resistenz erfolgversprechend. Die Eignung von Blattchlorosen zur Vorhersage des Steinbrandbefalls wurde an einem Feldstandort (Bad Vilbel) und unter kontrollierten Bedingungen bis zum Stadium EC 20 überprüft. Dabei zeigte sich, dass der Zusammenhang zwischen Blattsymptom und Ährensymptom sortenabhängig ist. Die Erfassung der Frühsymptome eignet sich damit nicht generell zur Charakterisierung der Resistenz. Für die Mittelprüfung ist diese Form der Frühdiagnose mit ausgewählten Sorten jedoch weiterhin empfehlenswert. Die Pilzentwicklung und Verteilung wurde in der wachsenden Pflanze an ausgewählten Sorten mit verschiedenen Verfahren beschrieben. Der quantitative Pilznachweis über den ELISA deutet auf einen Pilzgehalt von >5 ng/gFGml in der Ährenanlage (EC 31) als nötige Menge zur Induktion der Brandähre hin. Die Ergebnisse von Untersuchungen an ausgewählten Sorten mit verminderter Anfälligkeit lassen Resistenzmechanismen in verschiedenen Stadien vermuten.

Links zu Projektergebnissen:

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