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URL: http://www.bundesprogramm-oekolandbau.de//index.php?id=188
Autor: Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Stand: 10.09.2010
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Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland - Stand, Entwicklung und internationale Perspektive
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 05OE015 | 01-06-2005 bis 15-09-2006 |
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Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Institut für Betriebswirtschaft, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig Ansprechpartner: Dr. Hiltrud Nieberg Telefon: 0531/596-5207 Email: Hiltrud.nieberg@vti.bund.de
Die finanzielle Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland hat in den letzten Jahren eine sehr dynamische Entwicklung vollzogen. Das diesbezügliche Gesamtbild ist zur Zeit sehr lückenhaft und nicht zuletzt durch die föderale Struktur ständigen Änderungen unterworfen. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des Vorhabens darin, einen aktuellen Überblick zur Förderung des ökologischen Landbaus im Rahmen von Bundes- und Länderförderungsmaßnahmen zu erstellen. Weiterhin wird eine Darstellung des Stellenwertes der Förderung des Öko-Landbaus innerhalb der Gesamtausgaben für ausgewählte Maßnahmenbereiche angestrebt. Die für Deutschland zusammengestellten Daten sollen anschließend in eine europäische Perspektive eingeordnet werden. Dazu wird zum einen die EU-weite Darstellung der Flächenförderung des ökologischen Landbaus angestrebt. Zum anderen soll für ausgewählte Förderinstrumente eine vergleichende Analyse mit den wichtigsten EU-Nachbarländern erarbeitet werden.
Ziel dieser Studie war es, erstmals einen umfassenden Überblick über die von Bund und Ländern durchgeführten Fördermaßnahmen zur Ausweitung des ökologischen Landbaus in Deutschland zu geben und diese in eine internationale Perspektive einzuordnen. Die Studie basiert vornehmlich auf Daten, die bei den zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder erhoben wurden. Betrachtungszeitraum ist 1996 bis 2004 (2005). Der ökologische Landbau wird in Deutschland seit 1989 bundesweit mit öffentlichen Mitteln gefördert. In den letzten 15 Jahren wurde die Palette an Fördermaßnahmen zunehmend verbreitert und erstreckt sich mittlerweile auf die gesamte Wertschöpfungskette. Im Rahmen der Studie werden die realisierten Maßnahmen ausführlich dargestellt. Unterschieden wird dabei zwischen Fördermaßnahmen im Bereich der Urproduktion, der Verarbeitung und Vermarktung, der Außer-Haus-Verpflegung, der Verbraucherkommunikation und bereichsübergreifenden Maßnahmen (z.B. Forschung und Entwicklung). Der Blick auf die Förderpolitik anderer EU-Länder macht deutlich, dass die flächenbezogene Förderung hinsichtlich der Höhe der eingesetzten Finanzmittel nach wie vor in den allermeisten Ländern den höchsten Stellenwert hat. Wie Deutschland bieten auch alle anderen EU-Länder neben der Flächenförderung weitere Fördermaßnahmen an. Daraus lässt sich folgern, dass der ökologische Landbau inzwischen EU-weit zu einem etablierten Gegenstand der Agrarpolitik geworden ist. Die abschließenden Analysen zum Stellenwert der Förderung zeigen, dass aus Sicht der meisten deutschen Ökolandwirte die Förderung des ökologischen Landbaus – speziell die flächen-bezogene Ökoprämie – eine sehr hohe Bedeutung hat. Der Vergleich der verschiedenen Förderbudgets im Agrarbereich verdeutlicht, dass die spezifische Förderung des Ökolandbaus nicht besonders aus dem Umfeld vergleichbarer Ausgaben im In- und Ausland herausragt.
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.