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Forschung und Entwicklung

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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Ökonomie - Vermarktung

Projekt:

Themenplattform zur Förderung der innovativen regionalen Entwicklung im Ökologischen Landbau

FKZ:

Laufzeit:

 
04OE016 01-01-2006 bis 30-04-2007 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland e.V. (FIBL), Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt am Main Ansprechpartner: Hr. Rolf Mäder Telefon: 069/7137699-0 Email: rolf.maeder@fibl.de

Kooperationspartner:

TUM-Tech GmbH (Technologie und Management), Büro Weihenstephan

Kurzportrait:

Sowohl das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) als auch das Bundesprogramm „Regionen aktiv – Land gestaltet Zukunft“ streben eine Steigerung der Nachfrage nach regionalen Qualitätsprodukten (inkl. Öko-Produkten), Dienstleistungen und vor allem nach einer Kombination beider (Produkt-Dienstleistungs-Systeme, PDL) an. Auch das LEADER+-Programm fördert ähnliche Ansätze, Akteure aus den ländlichen Räumen sollen dabei unterstützt werden, neuartige integrierte Strategien für eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen und neue Herangehensweisen der ländlichen Entwicklung auszuprobieren. Das Ziel des Projekts setzt hier an. Den Förderprogrammen zur Entwicklung des ländlichen Raumes soll zu einer höheren Effizienz verholfen werden, indem der interregionale Austausch und damit die Diffusion von regionalen Erfahrungen verbessert wird. Folgende Fragen sollen dabei bearbeitet werden: Wie kann die Vernetzung zwischen den regionalen Entwicklern spezifischer Produkte bzw. Dienstleistungen wirksam verbessert werden? Welche Akteure, Methoden, Instrumente und Regeln der Zusammenarbeit sind dafür geeignet? Welche Strukturen sind geeignet, die regionalen Projekte zu vernetzen und gemeinsame Innovations- und Diffusionsprozesse zu befördern? Welche Kriterien kennzeichnen eine erfolgreiche interregionale Zusammenarbeit im ländlichen Raum? Stellvertretend für die vorhandene inhaltliche Breite sollen Themenplattformen zu dem Thema „Erlebniswelt Bauernhof“, zu dem Thema „Pferd“ (Produkt-Dienstleistungen) und zu dem Thema „Milchvermarktung“ gebildet werden. Als Projektergebnis soll ein Konzept für eine Etablierung geeigneter überregionaler Strukturen erarbeitet werden, um Kommunikationsstrukturen zu festigen und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen weitere Maßnahmen und Instrumente zur Förderung der interregionalen Vernetzung in der ländlichen Entwicklung vor dem Hintergrund zukünftiger Förderstrukturen formuliert werden. Das Ergebnis soll Wege zur Steigerung regionaler Kompetenz in der Vermarktung von Öko-Produkten und Ansatzpunkte zur Erarbeitung von Marketingstrategien für Öko-Produkte bieten.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Sowohl das Bundesprogramm Ökologischer Landbau als auch das Bundesprogramm „Regionen aktiv – Land gestaltet Zukunft“ streben eine Steigerung der Nachfrage nach regionalen Qualitätsprodukten (inkl. Öko-Produkten), Dienstleistungen und vor allem nach einer Kombination beider an. Auch das LEADER+-Programm fördert diese Ansätze. Ein systematischer inhaltlicher Austausch über Ergebnisse der Aktivitäten in den Regionen und die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen sowie eine Anleitung bzw. Hilfestellung zur Umsetzung der Ergebnisse finden nicht statt. Ziel des Projekts war es Konzepte für eine Etablierung geeigneter überregionaler Strukturen zu entwickeln, um interregionale Kommunikations- und Qualifizierungsprozesse zu unterstützen. Methodik Die vorliegende Untersuchung verfolgte einen induktiven Forschungsansatz. Auf der Basis vorhandener Erfahrungen in verschiedenen Regionen wurden mit Vertretern aus den Regionen drei „Themenplattformen“ konzipiert mit dem Ziel, Empfehlungen für die Förderung interregionaler Vernetzungs- und Lernprozesse abzuleiten: 1. Themenplattform Erlebnisort Bauernhof: Dr. Christian Ganzert 2. Themenplattform Pferd: Dr. Gerlind Brinkmann 3. Themenplattform Milchvermarktung: Beate Huber Ergebnisse - Der Austausch regionaler Initiativen muss als Weiterbildungs- und Qualitätsentwicklungs-maßnahme verstärkt durch die öffentliche Hand unterstützt werden. - Motor für den Informationsaustausch kann eine zentrale Stelle sein, z. B. eine professionelle Koordinationsstelle. Vorteilhaft wäre die Ankopplung der zentralen Stelle an bestehende Strukturen, um evtl. auf bestehende Kapazitäten zurückgreifen zu können. Ein Ansatz wäre, den Gedanken der LEADER+-Vernetzungsstelle auszubauen. - In der Regel ist insbesondere zur Initiierung einer Themenplattform ein Impuls durch einen externen Koordinator erforderlich. - Verbände eignen sich als Initiatoren bzw. können den institutionellen Rahmen für Themenplattformen bieten, wenn sie nicht Partikularinteressen vertreten. - Eine Finanzierung sollte nicht nur für kompetente Koordination, Moderation und Konfliktmanagement, sondern auch für die Einbindung externer Experten sowie externer Netzwerke genutzt werden. - Neue Projekte und Initiativen melden oft einen kurzfristigen spontanen Bedarf für einen Informationsaustausch mit ähnlichen Projekten/Initiativen an. Initiativen, die schon länger ein spezifisches Thema verfolgen, haben eher ein Interesse an strategischen Fragestellungen. Beide Typen bringen unterschiedliche Anforderungen an die Koordination mit sich. - Die Projekte/Initiativen sollten ihre Beteiligung als Eigenleistung einbringen. Ist eine Honorierung „unterschwellig“, steht der eigene Nutzen des Austausches an erster Stelle. Dies zwingt die Koordination dazu, das Austauschangebot am Bedarf zu orientieren.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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