Zum Download
Projektreader - aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Ökonomie und Zertifizierung / Kontrolle
(PDF-Dokument, 2.2 MB)
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Download und die Infos zur Barrierefreiheit.
Linktipps
Das Informationsportal zum Ökologischen Landbau
oekolandbau.de
Die gemeinsame Website der Bundesregierung zum Jubiläum Freiheit und Einheit.
freiheit-und-einheit.de
Forschung und Entwicklung
Sie suchen Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL)?
Newsletter
Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Ökonomie - Vermarktung
Projekt:
Netzwerke für Kommunikation und Kooperation in den Produktmärkten Bio-Fleisch und Bio-Getreide
FKZ: |
Laufzeit: |
|
|---|---|---|
| 03OE301 | 15-12-2003 bis 31-12-2005 |
|
Ausführende Stelle:
ECOZEPT GbR
Oberer Graben 22
85354 Freising
Ansprechpartner: Dr. Burkhard Schaer
Telefon: 08161/41315
Email: Info@ecozept.de
Kooperationspartner:
Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland e.V. (FIBL) Synergie, Berater für den Biomarkt
Kurzportrait:
Ziel des Projektes ist ein „funktionelles Netzwerk für bessere Kommunikation“ zwischen den Biomarkt-Akteuren (Vermarkter und Verarbeiter von Bio-Fleisch und Bio-Getreide). Die Vermittlung von Kommunikations-Know-how über Seminare bzw. Workshops ist gleichzeitig Weg (Aufbau einer Kommunikationsplattform) und Ziel. Teilaspekte der „besseren Kommunikation“ sind dabei: - Die Systematisierung und Verdichtung der horizontalen Kommunikation auf allen Marktebenen zur Verbesserung der Kooperation: Es soll versucht werden, Unternehmen, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen (weil sie z.B. durch ihr Produkt-Portfolio oder durch ihre regionale Ausrichtung getrennte Märkte bedienen), zu mehr Informationsaustausch und auch zu weitergehender Zusammenarbeit (Gemeinschaftsmarketing, Vertriebskooperation, Qualitätssicherung bis hin zu Produktergänzung) zu bewegen. - Systematisierung der vertikalen Kommunikation innerhalb der Unternehmen und Vermarktungssysteme: Den Vermarktungsverbünden soll das „Handwerkszeug“ für eine bessere Abstimmung zwischen den verschiedenen Vermarktungsebenen (Landwirte, Erfassungshandel, Verarbeiter, Handel bis zum Konsumenten) vermittelt werden. - Verbesserung der Kommunikation „nach außen“ zu Konsumenten, Wirtschaftspartnern und Multiplikatoren: Hier steht die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und die Ansprache von Meinungsbildnern im Mittelpunkt und wird mit der Anregung verbunden, diese Methoden in kooperativer Form zu nutzen. - Die Aufhebung der relativen Isolation vieler Entscheider in diesen Märkten: In den meist relativ kleinen Bio-Unternehmen soll der Erfahrungsaustausch auf Management-Ebene gefördert werden. - Bessere Kommunikation und Kooperation können erhebliche Synergiepotentiale im zersplitterten Biomarkt frei setzen, wesentlich zur Dynamisierung des Sektors beitragen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Primär werden eine Reihe von Veranstaltungen angeboten, die mittels renommierter Fachleute Kompetenzen vermitteln. Neue Kooperation werden durch erfolgreiche Praxisbeispiele angeregt und durch gezieltes Coaching gefördert.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Das Projekt „Netzwerke für Kommunikation und Kooperation in den Produktmärkten Bio-Fleisch und Bio-Getreide“, das 2004 im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau initiiert wurde, zielte darauf ab, ein funktionelles Netzwerk für bessere Kommunikation für die Vermarkter und Verarbeiter von Bio-Fleisch und Bio-Getreide aufzubauen und durch einen intensiven Erfahrungsaustausch zu einem verstärkten Vermarktungserfolg beizutragen. Die Foren kombinierten branchenrelevante Themenschwerpunkte mit fachlichen Praxisbeiträgen, Diskussionen und zielorientierter Gruppenarbeit. Daneben achteten die mit der Durchführung der Veranstaltungsreihe beauftragte Firma ECOZEPT und seine Partner darauf, dem persönlichen Austausch zwischen den Akteuren genügend Freiraum zu lassen. Die Akteure begrüßten die Foren einhellig als eine bereichernde Neuerung. Die sehr offen geführten Diskussionen sowie der rege Austausch von Erfahrungen aus dem Alltagsgeschäft verdeutlichten die Identifikation der Teilnehmer mit den Foren. Beide Branchen sprachen sich für eine Fortführung der Foren aus, denn es wird zum einen die Möglichkeit gesehen, über innovative Praxisbeispiele und Fachvorträge neue Inputs zu erhalten. Zum anderen wird der klare Nutzen erkannt, die Probleme des Bio-Getreide- und Bio-Fleischmarktes zu diskutieren, gemeinsame Stellschrauben zu finden und somit zur Stabilisierung dieser Märkte beizutragen. Das Forum könnte somit als vertikale Meinungsfindungs-Instanz die erarbeiteten Ergebnisse in Zukunft besser an andere Branchenorganisationen weiterleiten und ein gemeinsames Vorgehen begünstigen. Das gilt auch für die aktuelle Forschungstätigkeit. Das Forum wird als günstige Plattform gesehen, sich über aktuelle Marktgeschehnisse und -entwicklungen informieren zu können. Die Branchenakteure regen an, Einfluss auf die Forschungstätigkeit zu nehmen, indem aktuelle Fragestellungen gemeinsam erarbeitet und an die entsprechenden Forschungseinrichtungen und Drittmittelgeber für Forschungsprojekte weitergegeben werden.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.



