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Forschung und Entwicklung

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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Lebensmittel - Unterscheidung von ökol. und konv. Lebensmitteln

Projekt:

Ganzheitliche Untersuchungsmethoden zur Erfassung und Prüfung der Qualität ökologischer Lebensmittel: Stand der Entwicklung und Validierung

FKZ:

Laufzeit:

 
02OE170 01-06-2002 bis 28-02-2004 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

Universität Kassel, Fachgebiet Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur, Nordbahnhofstraße 1a, 37213 Witzenhausen Ansprechpartner: Prof. Dr. Angelika Meier-Ploeger Telefon: 05542/98-1714 Email: amp@wiz.uni-kassel.de

Kooperationspartner:

KWALIS Qualitätsforschung Fulda GmbH EQC Elektrochemisches Qualitätsconsulting GmbH Papyrus Software-Entwicklung GmbH

Kurzportrait:

Es wird eine Status Quo-Erhebung zu den wichtigsten komplementären Methoden der Qualitätserfassung pflanzlicher ökologischer Erzeugnisse (Kupferchloridkristallisation, Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie, Physiologischer Aminosäurestatus, elektrochemische Messungen) durchgeführt. Dieser erste Arbeitsschritt beinhaltet eine Übersicht über den Stand des Wissens, eine systematische Erfassung und Überprüfung der Kriterien und die Entwicklung einer Labordokumentation für die unterschiedlichen Methoden. Es wird untersucht, ob die Verfahren für beispielhafte Gruppen pflanzlicher Erzeugnisse geeignet sind und ob innerhalb ausgewählter Einzelgruppen Einflüsse variierender Sorten auftreten. Faktoren, die das Ergebnis der Methoden beeinflussen können, werden beurteilt, die Methoden werden validiert. Um zu bestätigen, dass die Verfahren für den beabsichtigten Gebrauch geeignet sind, sollen sie nach normativen Dokumenten validiert werden. Die Fragestellung der Methode wird so beschrieben, dass sich daraus die an die Methode zu stellenden Leistungsanforderungen und die üblichen Leistungsmerkmale der Methode als benötigte charakteristische Kenngrößen klar und deutlich ableiten lassen. Die jeweilige Methode wird schriftlich fixiert und soll neben Angaben wie Methoden- und Einstellungsparameter auch Art und Güte der eingesetzten Materialien sowie Angaben über Probenahme, Probenkonservierung, Probentransport, Probenaufbereitung, Sequenzaufbau bei der eigentlichen Messung und den Arbeitsbereich enthalten.

Kurzfassung der Ergebnisse:

In dem wachsenden Markt ökologischer Lebensmittel werden Methoden zur produktorientierten Qualitätserfassung gefordert. Dabei geht es u.a. um die Unterscheidung von Produkten aus unterschiedlichen Anbauverfahren. Die Ziele des Projektes waren daher: 1. ausgewählte ganzheitliche Methoden gemäß ISO 17025 zu validieren, d.h. Laborprozesse festzulegen, sowie Einflussgrößen und Verfahrensmerkmale zu bestimmen, 2. zu testen, ob diese Verfahren eine Differenzierung von definierten Proben statistisch abgesichert zeigen können. Diese Ziele konnten erreicht werden. Es wurde bestätigt, dass einige der Methoden auf Grundlage dokumentierter Prozeduren Lebensmittel aus definierten Anbauversuchen (u.a. aus dem DOK-Versuch am FIBL/CH) reproduzierbar unterscheiden können. Die Koordination und die Validierung der Kupferchlorid-Kristallisation sowie die Messung der Polyphenole lag bei der Universität Kassel, FG Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur. Die KWALIS GmbH, Dipperz validierte die Fluoreszenz-Anregungsspektroskopie und die Bestimmung des Physiologischen Aminosäurestatus, die EQC GmbH, Weidenbach die elektrochemischen Messungen. Dr. Kromidas, Saarbrücken übernahm die Beratung der Validierungsprozeduren. An Blindproben wurde untersucht, ob die Verfahren für Weizen- und Möhrenproben aus definierten Anbau- und Sortenversuchen geeignet sind (Fragestellung der Validierung). Die Proben wurden von unabhängiger Stelle (OEL-FAL, Trenthorst) codiert. Die Proben wurden gleichzeitig an alle Partner versandt; dadurch konnten die Methoden auch untereinander verglichen werden. Die Methoden Kupferchlorid-Kristallisation, Fluoreszenz-Anregungsspektroskopie und Physiologischer Aminosäurestatus sind für die Fragestellung geeignet. Mit allen drei Methoden konnten die Proben differenziert und gruppiert werden. Darüber hinaus konnten mit der Fluoreszenz-Anregungsspektroskopie und über den physiologischen Aminosäurestatus die Proben auch den Anbauweisen richtig zugeordnet werden. Allerdings ist damit noch keine Aussage über die Fähigkeit dieser Verfahren möglich, generell Proben aus ökologischer und konventioneller Herkunft zu unterscheiden. Dafür sind weitere Untersuchungen sowohl an Proben definierter Herkunft als auch an Marktproben notwendig.

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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