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Projektliste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Ausbildung / Wissenstransfer - Ausbildung/Wissenstransfer

Projekt:

Zweite Phase der Technologieplattform für ökologische Lebensmittelwirtschaft - Ausarbeitung einer Forschungsagenda und eines Aktionsplanes für die biologische Lebensmittelwirtschaft

FKZ:

Laufzeit:

 
08OE207 01-11-2008 bis 31-12-2010 Dieses Projekt ist abgeschlossen.

Ausführende Stelle:

International Federation of Organic Agriculture Movements, Charles-de-Gaulle-Str. 5, 53113 Bonn Ansprechpartner: Marco Schlüter Telefon: 0228/27352797 Email: marco.schlueter@ifoam-eu.org

Kurzportrait:

Ziel des Projektes ist es, eine Technologieplattform zu installieren, die für die Forschungsbedürfnisse der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft eintritt und ihren Einfluss im Rahmen der Beratungen über die Gestaltung und Umsetzung des aktuellen und der zukünftigen Forschungsrahmenpläne der EU geltend machen kann. Um diese Funktionen wahrnehmen zu können ist eine breite Beteiligung und Unterstützung der Branche erforderlich. Im Rahmen dieses Projektes wird daher die bestehende Forschungsvision in einen konkreten Aktionsplan für die biologische Land- und Lebensmittelwirtschaft überführt sowie eine Forschungsagenda ausgearbeitet. Die bestehende Plattform soll weiter ausgebaut werden, die Ergebnisse der Plattform soll weiter verbreitet und bekanntgemacht werden. Schwerpunkt ist dabei das Eintreten für die Bedürfnisse des (deutschen) Biosektors gegenüber der EU und nationalen Entscheidungsträgern sowie die verstärkte Aufnahme von Forschungsprojekten im Biobereich innerhalb des siebten Forschungsrahmenprogramms. Das Projekt ist für den deutschen Biosektor und die deutsche Forschungsgemeinschaft interessant, da Deutschland über den größten Biosektor Europas und eine starke Forschungsinfrastruktur in der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft verfügt. Es ist anvisiert, neben EU-Unternehmen, deutschen Unternehmen in die Plattform einzubinden. Die Plattform wird viele europäische Dachverbände einbinden und dadurch eine weite Einbeziehung der Bevölkerung gewährleisten. In den nächsten Jahren wird das Netzwerk aus nationalen Partnern, europäischen Regionen und Regierungsprogrammen weiter wachsen. Der Schwerpunkt der Mitgliederanwerbung für die Plattform wird dabei auf KMU’s liegen mit denen bereits Vorstellungsgespräche geführt sowie Informationsmaterial ausgetauscht wurde. Eine Zunahme von Industrievertretern ist dadurch sehr wahrscheinlich. Eine Lenkungsgruppe, ein Forum der Interessensvertreter mit beratender Funktion und das Plattformsekretariat bilden die Eckpfeiler der Plattform. Die Technologieplattform soll sich zu einer permanenten Einrichtung entwickeln. Sie wird als Träger fungieren, dessen Ziel es ist, die Bedürfnisse der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in europäische Forschungsagenden und die Forschungsrahmenprogramme der EU zu integrieren sowie nationale Ministerien und Forschungseinrichtungen dahingehend zu beraten, ökologische Themen in nationale Forschungsprogramme einzubeziehen. Die Weiterentwicklung der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft gewinnt dadurch an enormer Antriebskraft.

Kurzfassung der Ergebnisse:

Die Ziele und Aufgabenstellungen der Forschungsplattform erfüllen die einschlägigen Ziele des Bundesprogramms Ökologischer Landbau: Die Forschungsplattform entspricht dem Ziel die Rahmenbedingungen für die ökologische Landwirtschaft und andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft deutlich zu verbessern und ein gleichgewichtiges Wachstum von Angebot und Nachfrage zu erzielen‘. Auch das Kriterium ‚alle Stufen der Wertschöpfungskette – von der Erzeugung bis hin zum Verbraucher‘ abzudecken, ist erfüllt. Die zentralen Ziele im Bereich Forschungsmanagement und Wissenstransfer im Bundesprogramm Ökologischer Landbau sind erfüllt. Die Forschungspattform hat sowohl zur Forschungsförderung als auch zum Wissenstransfer beigetragen. Die Forschungsplattform ‘Organics’ kann als Erfolg bezeichnet werden. Es ist gelungen, die Forschungsplattform mit einem riesigen Netzwerk europäischer Dachorganisationen, Wissenschaftlern, Vertretern der Zivilgesellschaft, Firmen und nationalen Plattformen aufzubauen. Aufbauend auf der Forschungsvision konnten die Strategische Forschungsagenda und der Forschungsaktionsplan erarbeitet und veröffentlicht werden. Der Plattform gelang es außerdem, sich einen Namen bei relevanten Vertretern der EU-Administration und politischen Entscheidungsträgern zu machen. Die Forschungsplattform hat eine Kommunikationsstruktur aufgebaut um ihre Aktivitäten und Ergebnisse bekannt zu machen. Besonders die Webseite der Plattform und der Newsletter erfreuen sich großer Beliebtheit. Vertreter der Plattform haben die Struktur und Ergebnisse der TP ‚Organics‘ in 34 Veranstaltungen in ganz Europa vorgestellt. TP ‚Organics‘ wird auch in der Zukunft weiterhin ein Partner in Kongressen und Konferenzen sein. Es gelang der Plattform zudem, dass fünf seiner Forschungsvorschläge von der Generaldirektion Forschung der EU bei den Ausschreibungen für das Arbeitsprogramm 2011 berücksichtigt wurden. Im September 2010 wurden der Generaldirektion erneut 13 neue Themenvorschläge unterbreitet, von denen zu erwarten ist, dass einige Aufnahme in die Forschungsausschreibungen für die Arbeitsprogramme 2012 und 2013 finden werden. Die TP ‚Organics‘ bietet eine effektive Plattform um Informationen zu teilen und somit zur Entwicklung zukünftiger EU Forschungsprojekte beizutragen. Während der Definition der Forschungsprioritäten, hatten sowohl landwirtschaftliche Berater, Landwirte als auch Vertreter biologischer Klein- und Mittelunternehmen die Möglichkeit sich einzubringen und ihre Bedürfnisse zu kommunizieren. Der Wissenstransfer und die Teilhabe von Wirtschaftsbeteiligten in der Forschung entwickelten sich zu wichtigen Themenschwerpunkten. Die Ermittlung der Forschungsbedürnisse hatte und hat weiterhin einen großen Einfluss auf die zukünftigen Ausschreibungen von EU-Forschungsprojekten. Die Arbeit an der TP ‚Organics‘ hat außerdem alle Beteiligten durch die Wertschöpfungskette hindurch in ihrem Informations- und Arbeitsaustausch gestärkt. Partnerschaften wurden gefestigt, die der Weiterentwicklung der Forschungslandschaft für biologische Landwirtschaft zugutekommen werden. Die an der Plattform mitwirkenden Forscher und anderen Akteure hatten zudem die Möglichkeit, über neue Methoden partizipativer Forschung, des Austausches von Wissen, Netzwerken und Methoden zur Entscheidungsfindung zu diskutieren. Die TP ‘Organics’ hat außerdem Konzepte ausgearbeitet, die auch anderen Formen nachhaltiger Landwirtschaft zugutekommen kann, so zum Beispiel einer Landwirtschaft, die sich auf nur geringe externe Betriebsmittel stützt (low external input agriculture).

Links zu Projektergebnissen:

Ergebnisse dieses Projektes bei Organic eprints...Ergebnisse bei Organic eprints...

Ergebnisse dieses Projektes bei Oekolandbau.de ...Ergebnisse bei Oekolandbau.de...



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